Simon Beckett – Kalte Asche
‘Kalte Asche’ ist der zweite David Hunter-Thriller von Simon Beckett.
Schon wieder ein Thriller von Simon Beckett, der mich ziemlich gefesselt hat! Kein Wunder – es ist der zweite aufregende Fall von David Hunter, dem forensischen Anthropologen, der zeitlich nach ‘Die Chemie des Todes‘ spielt. In persönlicher Rekordzeit von nur ca. 1,5 Wochen habe ich die über 400 Seiten verschlungen – Du siehst, ich bin wirklich begeistert! ![]()
Diesmal geht es um die verbrannte Leiche einer jungen Frau, die auf einer nur spärlich besiedelten Insel der äußeren Hebriden (Schottland) gefunden wird. Mit Hilfe des pensionierten Polizisten Brody beginnt Hunter zu ermitteln, da ein Spurensicherungstrupp vom Festland vorerst nicht zu erwarten ist. Doch bald spricht sich auf der kleinen Insel herum, dass es sich bei der gefunden Leiche um einen Mord handelte. Gebäude gehen in Flammen auf, offensichtlich sollen Beweismittel vernichtet und die weiteren Ermittlungen behindert werden. Als ein Sturm die Verbindung zum Festland vollständig kappt, sind Hunter, Brody und der mürrische Sergeant Fraser bei ihren Nachforschungen auf sich gestellt. Wer wirklich hinter all den mysteriösen Ereignissen steckt, bleibt bis zum Ende völlig im Dunkeln…
Das ganze Buch ist kein bisschen langweilig und genau das richtige für verregnete und stürmische Wintertage: Da kann man sich gut in die stürmische Situation auf der Insel versetzen. Was ich aber, ebenso wie bei ‘Die Chemie des Todes’, als weniger gut empfand, war gelegentlich der sprachlichen Ausdruck, der an einigen Stellen zu merkwürdigen Sätzen geführt hat – allerdings nicht so oft wie in dem Vorgänger-Buch.
Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau: Ein echt empfehlenswerter Krimi!
