Mark T. Sullivan – Panic
Der Thriller ‘Panic’ von Mark T. Sullivan glänzt durch Vorhersehbarkeit.
Ein Buch mit dem Untertitel ‘Der Schuss, das Blut, der Tod’ lässt ja an sich auf viel Dramatik schließen. Und völlig unspannend ist der Thriller von Mark T. Sullivan nun gerade nicht. Aber richtig gefesselt hat er mich auch nicht. Zu absehbar war die ganze Geschichte von den Jägern, die im winterlichen Kanada während der Hirschjagd selbst zu Gejagten werden.
Erzählt wird aus der Perspektive der Software-Entwicklerin Diana Jackmann alias Little Crow, die durch die Rückbesinnung auf ihre indianischen Wurzeln den verloren geglaubten Kontakt zur Natur wieder herstellen kann und sich damit auf die Ebene des brutal mordenden Wesens begibt. Die deutliche Wahrnehmung der Zeichen der Natur bzw. der Umgang indianischer Völker mit der Natur und Naturgottheiten ist meiner Meinung das spannendste an diesem Buch. Die Hintergrundgeschichte der Protagonistin sowie der Handlungsstrang in den Wäldern Kanadas bleiben unterm Strich zu blass.
Lesenswert aber sicherlich kein Bestseller…
