Gefangen in der Warteschleife
Telekom-Warteschleife bis der Arzt kommt (oder auch nicht)…
Grrrr, eigentlich sollte es nur ein kurzer Anruf werden.
Ich habe Ende des letzten Monats meinen Telekom-Anschluss (Calltime/ISDN-Tarif) zum Ende dieses Monats gekündigt. Da ich aber eine Mindestvertragslaufzeit habe, erhielt ich von der Telekom bisher nur ein Wischiwaschi-Schreiben, dem nicht eindeutig zu entnehmen war, ob meine Kündigung wirksam ist oder nicht.
Um mich in puncto Kündigung zu vergewissern, habe ich die kostenlose Hotline angerufen, die mir in besagtem Schreiben mitgeteilt worden ist. Nachdem ich ca. fünf Minuten in der Warteschleife verbracht hatte, hat mich eine Dame nach Schilderung meines Anliegens unmittelbar weitergeleitet – was noch einmal etwa drei Minuten dauerte, bis sich ein Herr meldete. Auch er versprach mich sofort zu einem “besser bewanderten” Kollegen durchzustellen, den ich dann aber nie mehr zu sprechen bekam: nach ca. 10-minütigem Warten beim herrlichen Klang der Telekom-Melodie war meine Schmerzgrenze erreicht und ich habe aufgelegt.
Da stellt sich mir als Kunden die Frage: Könnte das vielleicht eine Masche der Telekom sein, um unliebsame Kunden zu ärgern??
Heute Abend versuche ich es noch einmal….

12.01.2008 – 21:04:38
Tja, nachdem mein zweiter Anruf etwas erfolgreicher verlaufen ist, habe ich nun die Gewissheit, dass mir die Telekom (bzw. T-Com) meinen Sch***-Vertrag höchst wahrscheinlich nicht kündigen wird und ich bis zum Sommer 2008 die monatliche Gebühr i.H.v. 23,48 € bezahlen darf.
Ein beim dritten Anruf sehr netter Call-Center-Agent hat mir dann aber erzählt, dass diese Situation relativ häufig vorkommt. Eine letzte Chance hat er mir eingeräumt, wenn ich es bei der T-Com nochmal auf dem freundlichen Weg versuche. In den nächsten Tagen werde ich dann wohl ein entsprechendes Schreiben aufsetzen.
17.02.2008 – 17:13:50
Mannomann! Die T-Com kostet mich echt Nerven!
Nachdem ich auf mein erstes Schreiben, verbunden mit der Bitte mich aus dem Vertrag zu entlassen, ein Standard-Antwortschreiben erhalten hatte, bekam ich nun auf meinen zweiten Brief exakt die gleiche Antwort noch einmal – sehr einfallsreich, T-Com! Da muss ich in den nächsten Tagen wohl doch noch einen dritten Brief verfassen, noch gebe ich mich nicht geschlagen!