Rückblick ‘Die Pest’
Freitag, 23.11.2007Der Titel des Buches verrät ja schon worum es in ‘Die Pest’ von Albert Camus geht, dementsprechend finster liest es sich auch. Aus der Perspektive eines neutralen Beobachters heraus erzählt Camus vom Beginn der Pest, von ihrem gefräßigen Verlauf und ihrem allmählichen Abklingen. Erst zum Ende des Buches kommt heraus, dass der Erzähler die Hauptperson der Handlung, der Arzt Rieux, ist, der auf Grund seiner beruflichen Tätigkeit nicht nur viel mit den Patienten und Toten der Pest zu tun hat, sondern auch einen guten Einblick in die Gesellschaft erhält. Freud und Leid liegen nahe beieinander
Mir hat das Buch so lala gefallen, die Thematik ist mir insgesamt zu dunkel, nicht umsonst habe ich über zwei Monate für die ca. 180 Seiten gebraucht. Aber Camus hat eine sehr gute (wenn auch anfangs gewöhnungsbedürftige) Art Situationen und Gefühle bildhaft zu beschreiben ohne dabei kitschig zu wirken. Respect!
Als nächstes knöpfe ich mir ‘Der Alchimist’ von Paulo Coelho vor. Das wird sicherlich etwas lockerer zu lesen sein und wenn mich nicht alles täuscht, war das vor ein paar Jahren ja ein ziemlicher Bestseller. Bin gespannt!
